Berichte

EU-Südkorea: Aktuelle Entwicklungen des kulturellen Austausches und Zukunftsperspektiven

Im Jahr 2012 beauftrage die Generaldirektion für Bildung und Kultur der Europäischen Kommission (GD EAC) das EENC damit, aktuelle Entwicklungen des kulturellen Austausches zwischen der EU und der Republik Korea (Südkorea) und ihre wirtschaftlichen Dimensionen systematisch aufzulisten. Der Auftrag entstand im Kontext der Umsetzung des Protokolls über kulturellen Zusammenarbeit, welches im Jahr 2011 im Rahmen des Freihandelsabkommens zwischen der EU und Südkorea in Kraft trat.

Das daraus hervorgegangene Dokument bietet eine systematische Auflistung des gegenwärtigen Stands des kulturellen Austausches zwischen der EU und Südkorea auf mehreren spezifischen Gebieten, wie etwa Veröffentlichung, darstellende Kunst, Kulturerbe, die Mobilität von Künstlern und professionell im Kulturbereich Tätigen, Kulturwirtschaft und Audiovisuelles (mit besonderem Augenmerk auf Koproduktionen), und listet ferner die in diesem Bereich existenten politischen Maßnahmen und Kooperationsstrukturen auf.

Der Bericht wurde von Marie Le Sourd, Elena Di Federico (beide Mitglieder von On The Move) und Dr. Sung-Won Yoon (Universität Suwon, Südkorea) ausgearbeitet.

Das Dokument finden Sie hier (auf Englisch)

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Studie über die Bewertung von Kunstwerken zur Erleichterung des Leihverkehrs

Der Arbeitsplan im Bereich der Kultur 2011-2014 des EU-Ministerrats beinhaltet das Ziel, die Mobilität von Sammlungen (Kulturerbe, Kunstwerke, etc.) durch eine Vereinfachung der Leihprozesse zu fördern. Zu diesem Zweck wurden die Gründung einer Arbeitsgruppe aus Vertretern der Mitgliedstaaten und die Ausarbeitung einer Studie über Systeme zur Bewertung von Kunstwerken vorgesehen – Letztere wird mit diesem Dokument vorgelegt.

Diese Studie wurde zwischen 2011 und 2012 durchgeführt; sie soll die Europäische Kommission und die EU-Mitgliedsstaaten unterstützen, indem sie die aktuellsten Kenntnisse über die Methoden zur Bewertung von Kunstwerken in Europa zusammenträgt und Maßnahmen zur Erleichterung der Mobilität von Sammlungen analysiert. Zu diesem Zweck wurden Museen, Regierungen und Kuratoren befragt. Das Hauptaugenmerk der Studie richtet sich auf die finanzielle Bewertung von Kunstwerken und darauf, wie die Bewertungsverfahren in der Praxis der EU-Mitgliedsstaaten durchgeführt werden.

Der Bericht beinhaltet eine kurze Beschreibung der Methoden der finanziellen Bewertung im allgemeineren Kontext der Bewertung von Kulturgütern oder Kunstwerken; er erörtert die Ergebnisse der Fragebögen und Interviews mit Museen, Regierungen und Kuratoren und spricht sowohl auf politischer als auch auf organisatorischer Ebene Empfehlungen aus. Ferner umfasst er ein Beispiel für die Methodik der Bewertung von verschiedenen Arten von Sammlungen und ein Glossar von wichtigen Begriffen.

Die Studie wurde im Namen des EENC von Cornelia Dümcke und Freda Matassa verfasst.

Die von der EU-Arbeitsgruppe zur Mobilität von Sammlungen ausgearbeiteten Dokumente, einschließlich eines Berichts und eines Instrumentariums mit praktischen Maßnahmen zur Reduzierung der Leihkosten von kulturellen Objekten, können ihrerseits auf der Webseite der Europäischen Kommission eingesehen werden.

Das Dokument finden Sie hier (auf Englisch)

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Bericht über Strategien für den Export und die Internationalisierung der Kultur- und Kreativwirtschaft

Im Juli 2012 beauftragte die Generaldirektion für Bildung und Kultur der Europäischen Kommission (GD EAC) das EENC mit einer systematischen Auflistung der Strategien und Institutionen, die es in den EU-Mitgliedstaaten zur Unterstützung des Exports und der Internationalisierung von Gütern und Dienstleistungen der Kultur- und Kreativwirtschaft (KKW) gibt, einschließlich kontextbezogener Informationen zu Trends und Exportvolumen und einer abschließenden Analyse des gesammelten Materials.

Der Auftrag entstand im Kontext der Schaffung einer Arbeitsgruppe aus Vertretern der EU-Mitgliedsstaaten, im Rahmen des Arbeitsplans im Kulturbereich 2011-2014 des Ministerrats. Der Bericht wurde anschließend bei den ersten beiden Treffen der Arbeitsgruppe vorgelegt und diskutiert, welche im Dezember 2012 und im Februar 2013 in Brüssel stattfanden.

Das Ergebnisdokument listet ungefähr 100 Publikationen, politische Dokumente und Bewertungsberichte aus den letzten fünf Jahren auf, wie auch etwa 230 Institutionen aus allen Mitgliedsstaaten, die sich mit Strategien für den Export und die Internationalisierung der KKW befassen. In ihm werden ferner drei Hauptbereiche identifiziert, in denen die Zusammenarbeit zwischen europäischen Regierungen und Agenturen noch vertieft werden könnte, jeweils mit spezifischen Empfehlungen: Identifikation und Verbreitung bewährter Praktiken, Aufbau der für den Export der KKW notwendigen Wissensbasis und die Förderung gemeinsamer politischer Programme und Investitionen für die Entwicklung des Exports der KKW.

Der Bericht wurde von den EENC-Mitgliedern Judith Staines und Colin Mercer ausgearbeitet.

Das Dokument finden Sie hier (auf Englisch)

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Die vom EENC ausgearbeiteten Berichte und Studien werden auf dieser Seite vorgestellt.

Systematische Auflistung von Studien zu den kulturellen Beziehungen EU – China

Im Januar 2012 gab die Generaldirektion für Bildung und Kultur der Europäischen Kommission (GD EAC) eine systematische Auflistung der bestehenden Studien zu den kulturellen Beziehungen zwischen der EU und China in Auftrag.

Der Auftrag entstand im Kontext des Jahres des interkulturellen Dialogs EU/China 2012. Ferner sollte im Rahmen des Arbeitsplans des EU-Ministerrats im Kulturbereich 2011-2014 eine Expertengruppe zu Kultur und Außenbeziehungen die kulturellen Beziehungen zu China im Laufe des Jahres 2012 untersuchen.

Im Zuge der Auflistungsstudie wurde eine Vielzahl relevanter Dokumente entdeckt (Berichte, Studien, Artikel und Radiosendungen) und in einer Auswahl zusammengestellt, die insgesamt über 100 Veröffentlichungen umfasst, welche zum größten Teil online abrufbar sind. Der Bericht befasst sich mit Themen wie kulturelle Diplomatie und Chinas Soft-Power-Strategien, die chinesische Auffassung von Kultur und internationaler kultureller Zusammenarbeit, gegenseitige Wahrnehmung, Reibungspunkte in den kulturellen Beziehungen zwischen China und der EU, bilaterale kulturelle Beziehungen, Beispiele für Projekte internationaler Zusammenarbeit und die Bewertung der kulturellen Beziehungen.

Der Bericht wurde von Judith Staines im Namen des ENNC ausgearbeitet. Katelijn Verstraete führte ein Peer Review durch.

Das Dokument finden Sie hier (auf Englisch)

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Bericht zu Schwarmfinanzierungsmodellen in Europa und ihren rechtlichen Implikationen

Im Juli 2011 ersuchte die Generaldirektion für Bildung und Kultur der Europäischen Kommission (GD EAC) den EENC, einen Bericht zu Schwarmfinanzierungsmodellen in Europa, mit besonderem Augenmerk auf die rechtlichen Bestimmungen in diesem Bereich, auszuarbeiten.

Das Ersuch stand in Zusammenhang mit der Europäischen Kulturagenda im Zeichen der Globalisierung, und insbesondere mit deren Absicht, die Erschließung innovativer Finanzierungsquellen im Kreativbereich zu fördern. Das unmittelbare Ziel der Untersuchung war es, interne Diskussionen innerhalb der GD EAC über die politischen und regulatorischen Implikationen der Schwarmfinanzierung sowohl auf Gemeinschaftsebene als auch auf Ebene der Mitgliedstaaten anzuregen.

Der daraus resultierende analytische Bericht bietet eine Synthese der Praktiken der Schwarmfinanzierung im europäischen Kultur- und Kreativbereich, eine Analyse von Fragen, die potenziell die Kompetenzen der EU und/oder die regulatorischen Rahmenbedingungen betreffen, und eine Reihe von Empfehlungen im Bereich der gemeinschaftlichen und nationalen Regulierung. Neben öffentlichen Behörden kann der Bericht auch für alle diejenigen von Interesse sein, die im Kulturbereich aktiv sind und sich für neue Finanzierungs- und Partizipationsformen interessieren.

Der Bericht wurde von David Röthler und Karsten Wenzlaff geschrieben, Aleksandra Uzelac führte ein Peer Review durch. Er wurde der GD EAC im September 2011 übergeben.

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Bericht: “Audience-building” (Publikumsgewinnung) und das Programm “Kreatives Europa”

Im Rahmen der Vorbereitungen des Programms Kreatives Europa, welches auf das aktuelle Kultur Programm (2013-2017) der Europäischen Kommission für die nächste Finanzierungsperiode (2014-2020) folgen wird, wurde das Europäische Netzwerk für Kultur (EENC) beauftragt, einen Bericht über die Rolle von Audience-building anzufertigen.

Dieser Berich zeichnet relavente Trends und Beispiele verschiedener kultureller Bereiche auf, gibt Empfehlungen an europäische Institutionen zur Förderung von  Audience-building auf europäischer Ebene und identifiziert Lücken in den vorhandenen Informationen. Die Studie beinhaltet die Analyse von 28 Fallstudien aus 12 Mitgliedsstaaten, die vielseitige Ansätze, Organisationen, Berufsausbildungen, geografische Standorte und Zielgruppen zeigen.

Die Studie wurde im Zeitraum von Oktober 2011 bis zum Januar 2012 durch Anne Bamford und Michael Wimmer, mit Unterstützung von Péter Inkei, János Zoltán Szabó, Nina Vestby und Jordi Baltà erstellt.

Das Dokument finden Sie hier (auf Englisch)

 

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